40 Jahre Standort Marienberg –
da wird gefeiert

16.07.2012

Volles Programm zum Jubiläum


Großer Andrang herrschte am 14. Juli 2012, als um 10:30 Uhr die Türender Werkhallen der Serienfertigung, des firmeneigenen Werkzeugbaus und des Spezialmaschinenbaues zur
Besichtigung geöffnet wurden. Voller Stolz präsentierten die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze und zeigten Angehörigen und Bekannten die vorhandene Technik und Ausrüstungen und damit auch das vielfältige Produktspektrum.
Besonders interessant waren die Arbeitsplätze, an denen gerade gearbeitet wurde. Unter dem Motto „Spitzentechnologien im Erzgebirge“ wurden verschiedenste Anlagen gezeigt, an denen unter anderem die Drahtrahmen für Sitze und Lehnen für die Automobilindustrie gefertigt werden. Gern wurden die dort angefertigten Souvenirs mitgenommen. An der Roboterzelle konnten sich die Kinder selbst einmal beim Steuern eines Greifarmes ausprobieren und tolle Preise ergattern.
Eine gelungene Überraschung war der Besuch des geschäftsführenden Gesellschafters Walter  Bach, von Josef Söllner, Klaus und Thilo von Glass, Martina  von Waldenfels, Marcus Bach mit Familie von der Geschäftsleitung sowie von zahlreichen weiteren Mitarbeitern samt Familien aus Marktredwitz.
Bei freundlichem Wetter wurden die Gäste mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm unterhalten.
Nach dem stimmungsvollen Auftritt der Schalmeienkapelle aus Großolbersdorf sorgte das  slowakische Tanzpaar, welches extra zusammen mit Robert Sasak und seiner Frau
aus der Slowakei angereist war, für die musikalische und tänzerische Unterhaltung der Gäste.
Unter dem Motto „Tradition und Globalisierung“ unterstützte die Familie Hashiba in ihren traditionellen japanischen Gewändern das Kinderprogramm mit der Origami Falttechnik
und Kalligrafie.
Auch Klaus  Koch (Werkleiter SCHERDEL Kaluga) und Alexandra Vareeva (Buchhaltung SCHERDEL
Kaluga) aus Russland haben das Fest besucht.
Ein mobiles Puppentheater, ein Luftballonmodelleur und ein kleines Alpakagehege begeisterten die Kinder ebenso wie die betriebsinterne Feuerwehr, welche mit einem Löschfahrzeug
bereit stand. Beim Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch und auch bei den Rundfahrten mit
dem Feuerwehrauto und heulenden Sirenen hatten die Kinder viel Spaß.
Großer Andrang herrschte an der mobilen Kletterwand, wo sich Groß und Klein ausprobieren konnten. Auch ein offenes Training der Kinder des regionalen Radsportvereins begeisterte
die Gäste. Im Verbindungsgang, in der Werkhalle und angrenzenden Räumen begeisterte eine organisierte Ausstellung die Besucher. Sehr aufwändig wurden in der Fertigungshalle an den
einzelnen Anlaufpunkten die Produkte präsentiert und durch die jeweiligen Gruppenleiter erklärt.
Viele Mitbringsel aus Draht wurden angefertigt und von den Gästen gern mitgenommen.
Rund 4.000 Gäste besuchten das Sommerfest und das ist neuer Besucherrekord!

Das Federnwerk Marienberg, mit mehr als 900 Beschäftigten und über 50 Lehrlingen größter
Arbeitgeber der Region, wurde 1972 als damals volkseigener Betrieb eröffnet. Die  Produktionsfläche von ca. 20.000 m² wurde kurze Zeit später auf ca. 50.000 m² erweitert. Das
Produktionsprogramm bestand vorrangig aus technischen Federn, Polsterfedern und  Sicherungselementen.
Nach der 1990 erfolgten Privatisierung wurde das Unternehmen 1991 von der SCHERDELGruppe
übernommen. Die SCHERDELGruppe ist in den vergangenen Jahren weiter expandiert, hat heute weltweit 29 Standorte mit 3.936 Mitarbeitern.